Bellagio gilt wohl unbestritten als der schönste Ort am Comer See – und das aus gutem Grund: Es liegt genau auf der Landzunge, wo die beiden Seeschenkel zusammentreffen, mit einem Panorama in alle Richtungen. Die Altstadt mit engen Gässchen, Treppenstraßen und bunten Häusern hat einen unvergleichlichen Charme.

Varenna auf der Ostseite des Sees ist für viele der heimliche Geheimtipp: weniger touristisch als Bellagio, aber mindestens so malerisch. Die „Via dell’Amore” – ein Uferwanderweg – und die Villa Monastero mit ihrem traumhaften Garten sind absolute Highlights.

Como Stadt als Basis lohnt sich, wenn man mobil bleiben will – gute Bahn- und Fährverbindungen in alle Richtungen, lebhafte Altstadt mit Dom und schöner Promenade.


Die besten Orte für ein paar Tage

Für Romantik & Postkartenidylle

→ Bellagio ist die erste Wahl. Teurer, touristischer, aber einfach unvergleichlich schön. Am besten unter der Woche besuchen.

Für Ruhe & Authentizität

→ Varenna ist ideal. Weniger Massentourismus, günstigere Preise, direkter Bahnhof, tolle Wandermöglichkeiten.

Für Kultur & Flexibilität

→ Como Stadt oder Menaggio (Westseite) – letzteres ist ein hübsches, entspannteres Städtchen mit guter Fähre nach Bellagio und Varenna.

Geheimtipp

→ Lenno – kleines Dorf nahe der berühmten Villa del Balbianello (aus James Bond!), viel ruhiger als Bellagio.


Von Brüttisellen/Zürich ist der Comer See übrigens sehr gut erreichbar: knapp 2,5 Stunden mit dem Auto via A2/Gotthard oder mit dem direkten EC-Zug nach Como. Ein verlängertes Wochenende reicht gut für einen ersten Besuch!